1. Ein Schwerpunkt der Unterrichtsentwicklung liegt auf dem Deutschlernprozess

Im Schuljahr 2019 wurden wir von der ZfA zur Referenzschule für sprachliche Bildung ernannt und konnten in diesem Kontext an mehreren Seminaren teilnehmen, um gemeinsam mit den anderen Referenzschulen und Vertretern des wissenschaftlichen Beirates der ZfA ein „Gesamtkonzept Sprachliche Bildung“ zu erarbeiten, welches den anderen Deutschen Auslandsschulen als Orientierungsrahmen dienen soll.  Der Wissensgewinn aus diesen Veranstaltungen fließt über die Koordinatorensitzungen in den Deutschlernprozess ein.

Mit Unterstützung einer externen Expertin konnte zum Schuljahr 2019 mit der Einführung des bilingualen Schriftspracherwerbs in der Grundschule begonnen werden, der zum einen die sprachlichen Leistungen der Schüler sowie die Motivation in den Fächern Spanisch und Deutsch deutlich steigerte und darüber hinaus zu einer besseren Zusammenarbeit der Lehrkräfte geführt hat.

Mit der Einführung von Koordinatoren für die verschiedenen Fächer, die in der Schule auf Deutsch unterrichtet werden, und einer Vernetzung mit dem DaF-Unterricht, ist es gelungen, ein einheitliches Vorgehen in den Fächern zu fördern und klare Absprachen zu treffen. In wöchentlich stattfindenden Sitzungen der Koordinatoren werden die Bedarfe ermittelt, Lösungswege erarbeitet und Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung der Kollegen geplant. Zu diesem Zweck nimmt die Leiterin des Fortbildungsteams ebenfalls an den Sitzungen teil.